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"Das Zimmer bebte leise, die Bilder klirrten." (Bruno Schulz: Der Sturmwind)

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Christa Estenfeld
Elektrische Schatten
Roman
Mainz: VAT 2010
ca. 370 S., gebunden, 19.90 €
ISBN 978-3-940884-26-8

Erscheint am 13. März 2010

In der ersten Halfte der 1970 er Jahre dreht ein deutscher Regisseur den Film seines Lebens: Er thematisiert Verschleppung und Ermordung seiner jüdischen Kindheitsfreundin.
In dieser Zeit gerät eine junge Frau in die Hände einer Terrorgruppe und verliebt sich in einen der Entführer.
Filmdreh und Terroraktion beginnen, sich zu beeinflussen und treffen dramatisch aufeinander. Alles endet mit der Uraufführung
.
"Elektrische Schatten" ist eine Liebeserklärung an das Kino: Das Buch zeigt mit den Mitteln des Romans die wunderbaren Möglichkeiten des Mediums Film

Es gibt Geschichten in der Geschichte, menschliche und gesellschaftliche Konflikte werden in Turbulenzen vorgeführt, die manchmal komische Züge annehmen. Von Filmen und Schauspielern ist die Rede, die Orte wechseln. Reales wird in unabhängiger, fiktiver Weise genutzt. Die Sprache ist poetisch, beziehungsreich und genau.